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Erfahrungsbericht Babyni von Babymoov

Der Babyni kompakt zusammengepackt in der Transporttasche

Der Babyni kompakt zusammengepackt in der Transporttasche

Als der Nestbautrieb bei uns eingesetzt hat, haben wir eine Babywunschliste für Freunde und Bekannte erstellt damit wir nicht den 30ten Babystrampler, der vermutlich nie getragen wird, geschenkt bekommen. Bei der Recherche zu dieser Liste fiel uns der Babyni von Babymoov in die Hände, den wir Euch heute gerne etwas näher vorstellen möchten.

Der Babyni ist ein Multifunktions- Spielpark und Reisebett in einem. Jeder kennt es. Das Baby ist noch nicht wirklich auf der Welt und schon ist kein Platz mehr im Kinderzimmer. Dank des Pop-Up Systems ist dieses Reisebettchen aber wirklich sehr platzsparend. Was uns am meisten begeisterte war der integrierte UV Schutz sowie das Moskitonetz was uns ermöglicht, den Zwerg in den warmen Sommertagen, auch mal draussen entspannen, spielen und schlafen zu lassen.

Einklippen der Stangen an der Seite Babymoov Babyni

Einklippen der Stangen an der Seite

Der Aufbau ist Kinderleicht. Wir haben die Zeit gestoppt und brauchten beim 2ten Versuch lediglich 3:40 Min. Der Ring öffnet sich wie bei einem Wurfzelt automatisch. Danach müssen die am unteren Ring befestigten Stangen in den Klettverschluss eingesteckt werden, sodass der Spielpark Stabilität bekommt.

Klettbefestigung der Matratze auf dem Boden Babymoov Babynii

Klettbefestigung der Matratze auf dem Boden

Danach wird die Matratze eingelegt und auf der Rückseite wieder mit Klettverschlüssen befestigt. Das sorgt dafür, dass die Matratze im inneren nicht verrutscht.

Zwei kleine Halterungen für das Dach werden genau so einfach per Klett verschlossen und schon ist der Spielpark Einsatzbereit.

Blick ins Innere - Babymoov Babyni

Blick ins Innere

 

Die kleinen Spielzeuge auf der Matte und am Dach knistern, spiegeln und rasseln. Die Matratze ist dünn und weich. Im Winter würde ich allerdings vielleicht noch eine Decke unterlegen. Was uns wirklich begeisterte war die enorme Liegefläche. Mit einem Durchmesser von 94 cm, kann unser Wurm da wirklich lange Spaß mit haben.

 

Moskitonetz des Babymoov Babyni

Das praktische Moskitonetz für die Benutzung im Garten

Das Moskitonetz wird einfach auf der einen Seite mit einem Reissverschluss befestigt, und auf der anderen über den Spielpark gestülpt.

Zugegeben, der Abbau ist nicht ganz so einfach wie vom Hersteller beschrieben. Wer schon mal ein Wurfzelt hatte, weiß dass dies einfach ein bisschen Übung benötigt aber nach mehrmaligem Ausprobieren hat es auch bei uns geklappt.

Zum Abschluss können wir wirklich sagen, dass uns dieser Spielpark wahnsinnig gut gefällt. Er ist Vielseitig einsetzbar, groß und doch platzsparend und wirkt sehr stabil. Für Rund 55€ kann man da wirklich nicht motzen.

Babyni: Der Multifunktion-Spielpark! from Babymoov on Vimeo.

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Reboarder - Was ist bzw. soll das?

Beispiel eines Reboarder Kindersitzes (Foto: Cybex)

Beispiel eines Reboarder Kindersitzes (Foto: Cybex)

Hier ein Erfahrungsbericht von uns. Eigentlich typisch… Die Familie ist mit dem ersten Kind schwanger. Und los geht´s mit der Recherche zu der „notwendigen“ Ausstattung. Klar, dass da der Kindersitz für den sicheren Transport des Nachwuchses sehr weit oben auf der Liste steht. Also werden die Testergebnisse der üblichen Testinstitute wie ADAC oder Stiftung Warentest der letzten Jahre gewälzt. Irgendwann stolpert man dann auch über den Begriff „Reboarder“ … Aber was ist das?

Ein Reboarder-Kindersitz ist ein Sitz, welcher prinzipiell entgegen der Fahrtrichtung des Autos eingebaut wird. Also genau so, wie man es auch von der Babyschale für die ersten Monate her kennt.

Nachdem wir uns mit dieser Art der Kindersitze vertraut gemacht haben, stellten sich schnell für uns sehr entscheidende Vorteile gegenüber der hierzulande weit verbreiteten herkömmlichen Kindersitze heraus:

  • Erhöhte Sicherheit
  • Mehr Komfort für das Kind
  • Rückwärts und vorwärts installierbar
  • Liege- und Sitzposition mehrfach verstellbar
  • Stabil und robust
  • Höher gebaut und dadurch für das Kind bessere Sicht aus den Fenstern

Eigentlich erschreckend, was bei den klassischen Systemen passieren kann. Und auch erschreckend, dass der Gesetzgeber es noch immer nicht geschafft hat, durch ein Gesetz dafür zu sorgen, dass die Kinder verpflichtend über die kritische Zeit hinweg rückwärtsgerichtet im Fahrzeug transportiert werden sollten.

In Schweden sind diese Reboarder – Kindersitze inzwischen überwiegend anzutreffen. Aber warum bei uns nicht? Selbst im Fachhandel werden noch immer die herkömmlichen Kindersitze sogar empfohlen. Eigentlich Unverständlich bei den Vorteilen (insbesondere bei der Sicherheit).

Das liegt teilweise auch an der Art der oben erwähnten Testberichte. Denn dort fließen in die Bewertung bis zu 50% der Punkte in das Handling des Kindersitzes mit ein. Und da sind wir bei den (in unseren Augen kleinen) Nachteilen der Reboarder:

  • Reboarder brauchen in der Regel etwas mehr Platz
  • es wird häufig bemängelt, dass diese schwerer einzubauen sind als herkömmliche Kindersitze
  • Die Kommunikation mit dem Kind ist etwas schwerer (da es ja nach hinten schaut). – Aber dieses Argument lässt sich einfach durch die Montage eines Spiegels an der hinteren Kopfstütze entkräften).
  • Reboarder sind in der Regel teurer, als die klassischen Kindersitze. Das liegt derzeit zumindest in unserem Land an der noch nicht so großen Nachfrage, des nicht so großen Angebotes und der höheren Herstellungskosten dieser Systeme.

Wir haben uns trotz dieser „Nachteile“ für einen Reboarder Kindersitz entschieden. Und das ganz einfach aus den folgenden Gründen:

  • Das Plus an mehr Sicherheit im Fahrzeug ist eigentlich durch nichts zu entkräften. Die Wirbelsäule des Kindes und der Kopf werden im Falle eines Unfalls optimal gestützt. Schließlich macht der Kopf bei einem Kleinkind rund 25% des Körpergewichtes aus. Verständlich, dass Sehnen und Muskulatur bei den Kleinen eigentlich keine Chance haben, bei einem Unfall den Kopf „zu halten“.
  • Der Einbau stellte sich als alles andere als „zu umständlich“ heraus. Unser Modell hatten wir, nachdem wir uns das Herstellervideo zum Einbau angeschaut haben, innerhalb von 2 Minuten korrekt eingebaut.
  • Den Mehrpreis in der Anschaffung haben wir uns dadurch gegönnt, dass wir unseren Kindersitz besonders lange benutzen können. Bei unserem Modell ist der Kindersitz von der Geburt bis hin zum Alter von etwa 4 Jahren einsetzbar ist.
Reboarder Cybex Sirona (Foto: Hersteller)

Reboarder Cybex Sirona (Foto: Hersteller)

Nach Durchsicht der Testergebnisse zu Reboardern haben wir uns für das Modell „Sirona“ vom Hersteller „Cybex“ entschieden.

Infos zu diesem Kindersitz finden Sie hier:

http://cybex-online.com/de/carseats/sirona.html

Wir fanden es besonders praktisch, dass wir diesen Sitz bereits ab der Geburt (Sitzgröße 0) bis zu einem Gewicht von 18 kg (also etwa 4 Jahren) benutzen können. Ausserdem lässt sich der Sitz zum „Einladen des Kindes“ um 90° drehen. Durch die Isofix-Montage kann der Sitz unserer Erfahrung nach sehr einfach montiert werden. Und wenn unser Kind „größer“ ist, kann der Sitz durchaus auch in Fahrtrichtung montiert werden. Diese Vorteile haben den Mehrpreis im Vergleich zu einem klassischen Kindersitz, welcher mindestens die gleiche Sicherheitsbewertung für uns haben sollte, locker aufgewogen.

Übrigens wird gerne auch das Argument angeführt, dass man für diese Systeme ja in der Regel immer ein Auto mit Isofix System braucht. – Und das haben nicht alle Fahrzeuge. Das ist natürlich richtig. Auch unser Auto hatte ursprünglich keine Isofix Haltepunkte. Aber es lohnt sich in der Werkstatt mal nachzufragen, ob man es beim eigenen Auto nachrüsten kann. Wir haben bei unserem Auto das für sehr kleines Geld (rund 50 Euro) nachrüsten können. Der Einbau dauerte in der Werkstatt noch keine 10 Minuten!

Hier finden Sie aktuelle Testergebnisse zu diesem und anderen Reboarder (und herkömmlichen) Kindersitzen: 

Weitere Infos zu dem Thema Reboarder finden Sie auch hier:

 

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